Einladung: „Von der Spur zur Story“

Liebe Mitglieder des Presseclubs, 

wir möchten Sie hiermit herzlich zu unserem nächsten Kommunikationsabend einladen:

Von der Spur zur Story: Bild-Reporter Tobias Fuchs erzählt im Presseclub, wie er seine brisanten Fälle aufdeckt 

Wie entstehen Geschichten, die Wellen schlagen? Am Mittwoch22. April, hat der Presseclub den Investigativ-Reporter Tobias Fuchs zu Gast. Bei der Veranstaltung mit dem Titel „Von der Spur zur Story“ wird er ab 19 Uhr im Saarrondo (Europaallee 4a, 66113 Saarbrücken)Einblicke in seine Arbeit geben. 

Fuchs studierte Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte und promovierte an der Freien Universität Berlin in Neuerer Deutscher Literatur. Den Weg in den Journalismus fand er über ein Volontariat bei der Saarbrücker Zeitung, wo er anschließend als Redakteur und zuletzt als Chefreporter tätig war.

Danach wechselte er als Rechercheur zum Wirtschaftsmagazin Business Insider Deutschland. Seit Oktober 2024 ist Fuchs Investigativ-Reporter bei der Bild-Gruppe in Berlin. Seine thematischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Sport, Wirtschaft und Fälle sexualisierter Gewalt.

Um Anmeldung wird gebeten unter Telefon (0681) 390 86 58 (Mo-Fr 9-13 Uhr telefonisch erreichbar) oder E-Mail (info@presseclub-saar.de). Für Mitglieder ist der Eintritt kostenlos und es wird ein kostenloses Kontingent an Getränken und Fingerfood geben. 

Außerdem möchten wir auf diese Weise informieren, dass das Gericht die im Februar wiederholte Wahl des neuen Vorstands anerkannt hat.

Viele Grüße 

Der Vorstand

Einladung zur Mitgliederversammlung 2026

Liebe Mitglieder des Presseclubs,

zunächst einmal alles Gute für das neue Jahr 2026. Bleiben Sie gesund und gelassen. Mögen sich alle Ihre Wünsche und Hoffnungen erfüllen.

Da das Amtsgericht Saarbrücken die Eintragung des am 7. November 2025 gewählten Presseclub-Vorstandes trotz unserer Intervention verweigert, da es die Blockwahl für unzulässig hält, müssen wir den Vorstand erneut wählen – diesmal einzeln.

Daher lade ich Sie für Donnerstag, 26. Februar, 19 Uhr, fristgerecht zu unserer Mitgliederversammlung 2026 in den Presseclub ein. Das Anschreiben mit der Einladung und der Tagesordnung ging bereits per Post an alle Mitglieder raus.

Bleiben Sie uns treu und empfehlen Sie uns weiter.

Mit freundlichen Grüßen

Lothar Warscheid
Kommissarischer Präsident Presseclub Saar

Peter Müller: „Zeitenwende – Wohin?“

Der frühere saarländische Ministerpräsident und ehemalige Bundesverfassungsrichter Peter Müller gibt einem Verbotsverfahren für die AfD nur geringe Erfolgschancen. „Das ist juristisch ein scharfes Schwert, allerdings mit einer doppelten Klinge, mit der man sich auch ins eigene Fleisch schneiden kann“, sagt er anlässlich eines Vortrags- und Diskussionsabends des Presseclubs Saar im Kulturcafé Kunstherz in der Modernen Galerie in Saarbrücken. „Zeitenwende – Wohin?“ war Thema des Abends. Moderiert wurde die Veranstaltung von dem früheren Presseclub-Präsident Lothar Warscheid.

Ein AfD-Verbotsverfahren habe nur eine Erfolgschance, „wenn die Kläger den unwiderlegbaren Beweis erbringen, dass die Partei den festen politischen Willen hat, die freiheitlich demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland abzuschaffen und sie durch ein autoritäres und deutschnationales Regime zu ersetzen“, sagte Müller. Der 1100 Seiten starke Bericht des Bundesverfassungsschutzes, der zu dem Ergebnis kommt, dass die AfD „eine gesichert rechtsextremistische Partei“ sei, „gibt das nicht her“, so der Einser-Jurist – „und ich habe den ganzen Bericht gelesen.“

Obwohl der politische Umgang mit der AfD ein wichtiges Thema des Abends äußerte sich Müller im Gespräch mit Moderator und Publikum noch zu vielen anderen Fragen. Die Rebellion der jungen Abgeordneten in der CDU-Fraktion gegen die Rentenpläne der Bundesregierung fand er gut, „da bislang nur Rentenpolitik auf dem Rücken der jungen Generation gemacht wurde“. Beim Thema Migration, mit dem sich Müller schon seit Jahrzehnten beschäftigt, vermisst er nach wie vor klare Strukturen, Vorgaben und Kompetenzen. „Wir brauchen Zuwanderung, um unsere Gesellschaft überhaupt am Laufen zu halten. Wer die Spielregeln unseres Zusammenlebens jedoch ablehnt, hat auf Dauer in unserem Land nichts verloren.“

Der 70-Jährige ist weiterhin gut ausgelastet, wie er seinem Publikum verriet. Er schreibt Gutachten wie zuletzt zum kommunalen Finanzausgleich, sitzt in Stiftungs-Kuratorien sowie diversen Vorständen und unterstützt weiterhin den FV Eppelborn, den Fußballverein seiner Heimatgemeinde. „Auch zu ehemaligen politischen Weggefährten und Kollegen pflege ich regelmäßig Kontakt“, verriet Müller. Dazu gehören auch drei Skatrunden mit (hoffentlich) „gut Blatt“.